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3. Vorstandschaftssitzung 2009

FW zum Einzelhandelsangebot in Deggendorf

Deggendorf(sk). Ortsvorsitzender Dr. Georg Meiski lud die FW-Vorstandschaft sowie die FW-Stadträte zur ordentlichen Vorstandssitzung am Dienstag, den 20.10.2009 in das Nebenzimmer im Grauen Hasen.

Die Freien Wähler diskutierten rege über die GfK-Studie (Gesellschaft für Konsumforschung) und stellen fest, dass bereits ca. 75% der Verkaufsflächen im Lebensmittelbereich außerhalb der Innenstadt liegen. „Die Eröffnung einer großen „Kaufland“-Filiale würde den Lebensmitteleinzelhandel in der Innenstadt weiter schwächen und die fußläufigen Versorgungslücken noch vergrößern“, so Stadtrat Karl-Heinz Gollwitzer. Die Freien Wähler sind gegen die Erweiterung der Verkaufsflächen, da wir bereits pro Einwohner mehr als doppelt so viel Verkaufsfläche haben als im Bundesdurchschnitt. Die Freien Wähler setzten stattdessen auf ein qualitatives Wachstum und wollen die Deggendorfer Innenstadt mit hochwertigen und vielfältigen Einkaufsmöglichkeiten beleben. Dies ergibt den besonderen Charme der Einkaufsstadt Deggendorf. Die würdige Nachfolge der Hertie-Filiale am Oberen Stadtplatz ist ebenso Teil des Stadtentwicklungsprozesses. Ein anderer Gesichtspunkt zur „Kaufland“-Filiale ist die Konkurrenz zu „Globus“ in Plattling. Hier wollen die Freien Wähler den Oberzentrumsgedanken leben und nicht als Kannibale auftreten. Die Aktivierung zusätzlicher Kaufkraft aus dem Bayerischen Wald wird nicht funktionieren, da das Unternehmen „Kaufland“ ebenso und unabhängig eine Filiale in Regen plant. „Man kann auch aus Fehlern anderer Kommunen lernen“, weiß Stadträtin Dr. Brigitte Scholz-Eppig. So erhob Passau den Anspruch mit der neuen Mitte Kaufkraft von Linz bis Regensburg an sich zu binden. Stattdessen hat Passau als Konkurrent zu Deggendorf erheblich an Bedeutung verloren. Überdimensionierte Shopping-Center auf der grünen Wiese führen zur Verödung einst pulsierender Innenstädte. „Um das festzustellen brauchen wir nicht weit ins Land zu schauen“, resümierte sie.

Sollte der Stadtrat in Kürze einen Bebauungsplan und die damit verbundene Änderung des Flächennutzungsplans beschließen, erwägen die Freien Wähler auf Vorschlag von Betriebswirt Markus Primbs ein Bürgerbegehren zur Rettung der Innenstadt, in welches neben den Bürgern auch die Geschäfte der Innenstadt maßgeblich involviert werden sollen.

Das GfK-Gutachten bezeichnet das Nahversorgungszentrum Mietraching als städtebauliche Fehlentwicklung, neben einer Kette von weiteren städtebaulichen Fehlentwicklungen entlang der Ruselstraße. Das war allen Fachkundigen bereits klar, bevor dort der erste Spatenstich erfolgte, so Stadtrat Dr. Meiski. Dass dort trotz ständiger Bitten, Wohnhäuser zuzulassen, auf eine Planung im Sinne Mietrachinger Bürger verzichtet wurde, schmerzt Stadtrat Dr. Meiski noch immer.
Auch von dieser Erkenntnis soll man lernen, das eine Sache, welche offensichtlich gut erscheint erstmals kritisch und objektiv hinterfragt werden muss.

Das seit längeren leer stehende ehemalige Marktkaufgebäude ist ebenso ein unbefriedigender Zustand.

Berichterstattung:

www.pnp.de Deggendorfer Zeitung 22.10.09