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Meinung

Leserbrief vom Fraktionsvorsitzenden Prof. Dr. Grabmeier

Prof. Dr. Grabmeier

Der CSU-Dauer-Gastkolumnistin muss nun doch einmal widersprochen werden!  Nicht das Bürgerbegehren der FREIEN-WÄHLER-Stadträte Dr. Meiski, Dr. Scholz und von mir will hoch hinaus, sondern die große Mehrheit der Stadträte, die sich - das sei zugestanden - in jeweils mehreren Sitzungen - vom Stadtbaumeister und Architekten des Investors Karl mehrfach das immer wieder Gleiche haben erzählen lassen, - nämlich genau 38 Meter. Jeder, der in der von den FREIEN WÄHLERN organisierten erstmals stattfindenden kontroversen Fachdiskussion im Kolpingssaal dabei war - die CSU hatte das nicht nötig - konnte erkennen, dass das der Billigungsbeschluss sehr wohl ein Schnellschuss war. Denn eine solche Veranstaltung hätte die Stadt selbst erst einmal an den Anfang setzen müssen. Auch wurde dort deutlich aufgezeigt, dass es nicht viel bringt, wenn in den Stuben des Ratshaus und im Büro Kress angeblich immer wieder neue Varianten durchprobiert und verworfen wurden. Aus Stuttgart 21 hätte man die Lehre ziehen können, dass bei einem solchen Projekt, das massiv in die jahrhundertelang gewachsene, denkmalgeschützte Stadtsilhouette von Deggendorf eingreifen würde, die Bürger und Bürgerinnen von Anfang an hätten ganz anders eingebunden werden müssen. Das versuchen wir nun mit dem Mittel des Bürgerentscheids nachzuholen.

 

Auch die weiteren Nebelkerzen von Frau Wohlhüter müssen als solche wahrgenommen werden: Das Bürgerbegehren hebelt keinen "Bebauungsplan" aus, den gibt es nämlich noch gar nicht! Es setzt hingegen einen Kontrapunkt zu dem gebilligten Entwurf (!) eines Bebauungsplans und bindet den Stadtrat, wenn erfolgreich, die maximale Höhe dort auf 22 Meter festzusetzen. Ob nun Frau Stadträtin W. den Prozess zur Aufstellung eines Bebauungsplans nicht zur Gänze durchdrungen hat, oder ob sie bewusst verschleiern will, sei dahingestellt: Fakt ist, dass sich das Bürgerbegehren NICHT gegen ein Gebäude richtet, sondern lediglich die maximale Höhe eines solchen vorschreiben will. Ganz egal wie architektonisch schön oder scheußlich, da werden die Geschmäcker sowieso unterschiedlicher Auffassung sein, ein Gebäude von 38 Meter Höhe sein würde, es zerstörte die Stadtsilhouette von Deggendorf - und darum geht es! Wer die Türme hat, der hat die Macht. Wir brauchen kein stadtbildbeherrschendes Symbol der Macht eines Unternehmers in Deggendorf! Solche Symbole zu setzen - das sollte in einer demokratischen Gesellschaft, wenn überhaupt, nur der Gemeinschaft selbst vorbehalten bleiben.