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Nachholbedarf für Deggendorf bei regenerativen Energien

Nachholbedarf für Deggendorf bei regenerativen Energien

FREIE WÄHLER diskutieren über neue Energiekonzepte



Pressemitteilung vom 07.04.2011

Zu einer energiepolitischen Diskussion hatte der Ortsvorsitzende der Freien Wähler, Stefan Kaiser, eingeladen. Grundlage des Gesprächs war eine vom Thüringer Institut für Nachhaltigkeit und Klimaschutz (ThINK) im Auftrag der Landtagsfraktion der Freien Wähler erstellte Studie. In ihr wird analysiert, inwieweit eine Umstellung der Energieversorgung Bayerns auf regenerative Energieträger machbar ist, und wo in Bayern noch erhebliche Ressourcen für die Gewinnung regenerativer Energie vorhanden sind.

„Wir Freien Wähler waren schon lange vor der Reaktorkatastrophe in Japan der Ansicht, dass wir dringend grundlegende Veränderungen bei der Energieerzeugung in Deutschland brauchen und der Ausstieg aus der Kernenergie so schnell wie möglich erfolgen muss. Von daher waren die Freien Wähler auch entschieden gegen die Laufzeitverlängerung der alten bayerischen Kernkraftwerke“, betonte Kaiser. Die spiegelt sich in der Resolution vom 24.04.2010 wieder.

Im Zentrum der Diskussion stand dann die interessante Frage, wie der Landkreis Deggendorf im bayernweiten Vergleich bei der Erzeugung von regennativer Energie abschneidet und in welchen Bereichen sich noch Möglichkeiten eröffnen. 615 Kilowattstunden Strom wurden 2010 pro Einwohner im Landkreis Deggendorf aus Bioenergie erzeugt. Damit liegt der Landkreis im bayerischen Durchschnitt, rangiert aber deutlich vor seinen Nachbarlandkreisen Passau und Straubing-Bogen. Auch bei der Nutzung der Solarenergie und der Wasserkraft befindet sich Deggendorf im Mittelfeld. Lediglich die Windkraft wird hier – anders als in den nördlich und südlich gelegenen Landkreisen – überhaupt nicht genutzt. Dies liegt großenteils an den hierfür ungünstigen geographischen Verhältnissen.

Besser sieht es bei der Nutzung der oberflächennahen Geothermie aus; da schlummert im Landkreis Deggendorf noch ein sehr großes Potential. Mit Hilfe etwa von Wärmepumpen ließen sich hier zwischen 400 und 600 Kilowattstunden pro Einwohner im Jahr gewinnen.  Und auch bei der Photovoltaik könnten theoretisch jährlich fast 450 Gigawatt-Stunden Strom im Landkreis Deggendorf erzeugt werden. Das entspricht in etwa der dreifachen Strommenge, die in der Stadt Deggendorf im Jahr verbraucht wird. Um eine sichere Versorgung aus dieser Quelle zu gewährleisten, müssten allerdings mehrere Pumpspeicherkraftwerke neu gebaut werden, in die man mit dem tagsüber gewonnenen Strom Wasser hinaufpumpt, um dann auch nachts elektrischen Strom zur Verfügung zu haben. Die Investitionskosten wären sehr hoch, darüber war man sich einig. Aber an einem Umdenken bei unserer Energieversorgung – vor allem auch bei der Energieeinsparung – führt kein Weg vorbei, darüber herrschte Einigkeit.

FREIE WÄHLER-Kreisvorsitzender Dr. Georg Meiski erklärte abschließend, dass man nun mit großem Interesse verfolgen werde, welche nächsten Schritte die bayerische  Staatsregierung geht, und dass sich die Freien Wähler vor Ort verstärkt für Projekte zur Gewinnung regenerativer Energien engagieren würden.

Auch die nächste Veranstaltung am 03.05.2011 wird sich mit dem Thema Energiewende beschäftigen. Die Veranstaltungen sind öffentlich und immer am ersten Dienstag im Monat.



www.freie-waehler-deggendorf.de

Freie Wähler – Der Mensch im Mittelpunkt.