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Transrapid

30.09.2007

Sehr geehrter Herr Bundesminister Steinbrück!

Die Bundesregierung ist bereit, den Bau einer 37 km langen Transrapid-Strecke vom Münchner Hauptbahnhof zum Flughafen München mit nahezu einer Milliarde Euro zu bezuschussen.

Über die Unsinnigkeit des Verkehrsmittels Transrapid und seine Inkompatibilität
zu schon vorhandenen schienengebundenen Verkehrsmitteln wurde bereits viel
geschrieben. Entscheidend ist aber, dass durch den Bundeszuschuss der Bau des Transrapid u.U. erst ermöglicht wird, was verkehrspolitisch falsche Weichen stellt:


Von Ostbayern aus ist heute der Flughafen München nur schwer mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar. So müssen etwa Flugpassagiere aus Niederbayern mit dem Regionalexpress Passau-München bis Freising fahren. Dort schleppen sie ihre Koffer bis zum Ende des nicht überdachten Bahnsteigs, tragen ihr Gepäck dann die Treppe der Unterführung hinunter und am Busbahnhof wieder nach oben. Hier warten sie unter einem schmalen Glasdach auf den Bus zum Flughafen. Dort angekommen, schleppen sie dann ihr Gepäck bis zum Eingang des Flughafengebäudes.


Anstatt die Streckenführung der Bahn in der Weise neu zu gestalten, dass der Münchner Flughafen ähnlich mit dem Zug erreichbar ist wie der von Frankfurt, werden nun Milliardenbeträge in eine einzige kurze Schnellverbindung zwischen Hauptbahnhof und Flughafen investiert. Auf Jahre hinaus fehlen dann aber die Mittel für einen sinnvollen Bahnanschluss des Flughafens. Da hierunter auch die Bürger der Stadt Deggendorf zu leiden haben, bitten die Freien Wähler von Deggendorf, die Bezuschussung des Transrapidbaus in München aufzugeben und stattdessen Mittel für einen Bahnanschluss des Flughafens bereit zu stellen.


Für die Freien Wähler in Deggendorf: Die Stadträte K.-H. Gollwitzer, Dr. G. Meiski, K.-A, Pfestorf, Dr.
F. Scholz, Dr. M. Scholz, Dr. B. Scholz-Eppig.

 

Transrapid: Freie Wähler schreiben an Peer Steinbrück

Ostbayern braucht Zugverbindung zum Flughafen

Berichterstattung:
Deggendorf (dz). In einem Schreiben an Bundesfinanzminister Peer Steinbrück wenden sich Deggendorfs Freie Wähler gegen den Milliardenzuschuss für den Transrapidbau vom Hauptbahnhof München zum Flughafen. Untermauert werden die Argumente mit einer Schilderung, wie ein Flugpassagier aus Ostbayern den Münchner Flughafen derzeit mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreicht: Mit dem Regionalexpress in Freising angekommen, muss der Reisende sein Gepäck bis zum Ende eines nicht überdachten Bahnsteigs zur Unterführung tragen, ohne Lift eine Treppe nach unten und dann wieder hinauf zum Busbahnhof laufen und dort unter einem schmalen Glasdach auf den Bus warten. Auch am Flughafen muss er im Freien sein Gepäck bis zum Flughafengebäude transportieren. Deshalb die Forderung der Freien Wähler: Die Bahnstrecke Passau-München müsse von Freising ausgehend in einer Schleife über den Flughafen geführt werden. Würden in den Transrapidbau tatsächlich zwei Milliarden Euro gesteckt, könnten sinnvollere große Bahnprojekte auf absehbare Zeit in Bayern nicht mehr finanziert werden.

Download des Briefes als PDF...

transrapid-070930.pdf42 KB