• Hochwasserschutz

Der Hochwasserschutz für hunderjähriges Hochwasser (HQ100) in Fischerdorf ist mittlerweile hergestellt. Durch die Klimaveränderungen ist aber auch verstärkt mit Extremhochwasser (HQExtrem) zu rechnen. Sehr problematisch ist es, wenn in solchen Bereichen neue Baugebiete ausgewiesen werden sollen.

  • Zielprogramm zur Stadtentwicklung:

Das weiter zu entwickelnde Strukturkonzept „Innen entwickeln – Charakter Deggendorfs erhalten“ ist als Grundlage für die Stadtentwicklung zu beschließen und anzuwenden. Innenentwicklungspotenziale sind vorrangig und verträglich zu nutzen. Hierzu sollen die bereits laufenden städtischen Maßnahmen zur Aktivierung von Leerständen und Brachflächen auf Grundlage des städtischen Flächenmanagements weitergeführt, Baulandausweisungen weiterhin auf Basis der regelmäßig fortzuschreibenden Flächenbedarfsprognosen allerdings nur in moderater Weise durchgeführt werden.

  • Öffentlichen Gestaltungsmöglichkeiten

sind aktiv zu nutzen – Hand in Hand mit den Investoren und vor allem auch unter Berücksichtigung berechtigter Nachbarschaftsanliegen!

  • Alleenkonzept

und weitere Ideen zur Begrünung, Klimaverbesserung sowie Stadtbildverbesserung insbesondere in den Gewerbegebieten sind zu schaffen und umzusetzen.

  • Stadtteile

Nachwievor werden unter Stadtteilen i.w. nur die ehemaligen Eingemeindungen verstanden. Eine Aufteilung der ganzen Stadt in Stadtviertel ist anzustreben. Dies schafft Identität und gestaltet Nähe für Begegnungen der dort lebenden Menschen.

  • Grunderwerb

Wo immer möglich, muss die Stadt gestaltende Chancen durch Grunderwerb nutzen. Bedarfsgerechte Nutzung für Wohnungen, Mehrgenerationenhäusern, sozialen Wohnungsbau, Gewerbe- und Unternehmensansiedlungen werden erleichtert.

  • Oberzentrum Deggendorf-Plattling

Das Oberzentrum Deggendorf-Plattling wird leider nicht genügend ‚gelebt‘. Hier gilt es Chancen zu nutzen und Synergien für beide Städte zu entwickeln. Verkehrs- und Kulturthemen wie eine Mitgliedschaft im Zweckverband Niederbayerisches Landestheater könnten BeispielegemeinsameProjektesein.StattKonkurrenzdenkensolltedasStrebennachgegenseitigerErgänzungimVordergrundstehen.